Gästebuch

denn, ja denn ...

denn es gab zwar in den vergangenen Jahren einige, wenn auch zaghafte, aber doch einigermaßen zufriedenstellende Lösungen hinsichtlich der sogenannten friedlichen Kernkraft in unserm Land;
die verbindlichen Auslaufzeiten der Atomkraftwerke wurden per Gesetz festgelegt.

Ziele für erneuerbare Energien wurden, trotz massivem Aufschrei gewissser Lobby-Kreise fixiert und festgeschrieben

Ein Ausstieg aus der Kernenergie war in greifbarer Nähe, wenn auch mit langen Übergangsfristen

doch dann gelang es der rot/grünen Regierung nicht mehr, das Arbeitslosenproblem, die grossen Löcher in Renten-, Kranken-, Sozialkassen usw. zu lösen und verlor die Wahlen in nahezu allen Bundesländern.

Also wird es künftig auch im Bund eine neue Regierung geben. Schwarz und gelb stehen in den Startlöchern und kündigen munter an, welche Maßnahmen sie ergreifen wollen und werden.

Eine davon, die Gesetze über den Ausstieg aus der Kernenergie wieder rückgängig zu machen und gegebenfalls auch neue Atomkraftwerke zu bauen. Die andere, die Zielsetzungen für die erneuerbare Energien erheblich lockern.

Man wird also Kernenergie fördern, die auf Dauer nicht beherrschbar ist und umweltfreundliche Energie verhindern, weil diese einer gewissen Lobby ein Dorn im Auge ist.

Werden die Kernkraftwerke als noch so sicher dargestellt, es verbleibt immer ein unkalkuliertes Risiko. Es ist mit Sicherheit kein Restrisiko, wie so schön verniedlicht wird, sondern ein Problem für diesen Planeten Erde, für das Leben.

Das grösste Problem dabei ist der Atomabfall, denn dieser Abfall strahlt nicht nur ein paar Jahre, sondern hunderttausende von Jahren. Der Halbzeitwert von Technetium 99 beträgt zum Beispiel 211 000 Jahre. Und da gibt es noch die Abfallprodukte Cäsium, Selen, Strontium, Jod, Technetium usw und minore Aktiniden wie Neptunium, Americium und Curium.

Eine Menschheit, deren Technikzeitalter gerade mal so annähernd 200 Jahre alt ist, maßt sich an Stoffe zu produzieren, die also hunderttausende von Jahren strahlen.
Die Pläne, dies in den Griff zu bekommen sind verwegen, stillgelegte Salzbergwerke und andere unterirdische Lager sind im Gespräch. Eine sichere Lösung ist in weiter Ferne.

Die derzeit in Europa zwischengelagerte Abfallmenge beträgt etwa 6000 m3,  jedes Jahr kommen weitere 240 m3 hinzu. Der in der EG angefallene Atommüll wird derzeit auf 150.000 m3  geschätzt.

Die Pläne der CDU/CSU und FDP dienen also nicht den Menschen, sondern sind lebensfeindlich. Sie entsprechen kurzfristigem Denken, der Profitgier und zeigen nicht gerade von der Bereitschaft, Verantwortung für den Menschen, für das Leben, für den gesamten Planeten zu übernehmen und zu tragen.
Im Gegenteil, man nimmt bewusst in Kauf, dass Gesundheit, Leben zerstört wird und das für viele viele Generationen, wenn diese überhaupt eine Chance auf Leben haben.

Lebensfreundliche Wind-, Wasser- und Solarenergie, deren weiteren Ausbau, Forschung und Entwicklung neuer bzw. besserer Techniken usw, wird  wohl bei dieser neuen Regierung, wie ja bereits selbst angekündigt, keine Chance haben.

-siehe auch die Gedanken in “Nah oder Fern”-

Was die künftige Regierung noch so alles vor hat, zum Beispiel soll das Kyoto-Protokoll auf den Prüfstand, wohl getreu dem Vorbild des grossen Bruders aus dem Westen, der Freiheit sagt und Profit meint.
Unter dem Deckmantel, “sozial ist was Arbeit schafft”, sollen Sozialleistungen weiter gekürzt werden, Kündigungsschutz ausgehebelt, die Gewerkschaften und damit die letzten Interessenvertreter des kleinen Mannes, vernichtet werden. Steuerfreibeträge für Arbeitnehmer sollen gestrichen, dafür Steuererleichterungen durch rapides Senken des Steuersatzes für Grossverdiener beschlossen werden. Die Konzerne, sicher nicht der Mittelstand, sollen weiter entlastet werden; niedrigere Löhne für alle, ausser Politikern und Managern - oder zumindest längere Arbeitszeiten für Arbeitnehmer. Dabei weigert man sich selbstverständlich standhaft, Mindestlöhne einzuführen; für was aber auch, sicher wird es gerne gesehen, wenn das Heer der 1 Eurojobber steigt. Es sind dann ja keine Arbeitslose. Und mit einem Einkommen von 4.000 Euro pro Jahr, dank nachgebessertem Hartz IV, kann der kleine Mann doch bestens leben!
Oh, das war nicht alles, es gibt noch viel viel mehr.

Doch darüber in Kürze mehr auf dieser Homepage
 

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